TSV Altenholz justierte zur Pause nach

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 22.09.2015

Mühsamer 2:1-Erfolg über SH-Liga-Schlusslicht FC Reher/Puls – Nach frühem 1:0 die Linie verloren

Sein fünfter Saisonsieg fiel dem TSV Altenholz schwerer als erwartet: Nur knapp mit 2:1 (1:1) besiegte die Elf von Trainer Ulf Ciechowski mit dem FC Reher/ Puls den Tabellenletzten der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga. Damit verbesserte sich der TSV auf Platz sechs der Tabelle.

„Eigentlich hätte uns unser Blitzstart den nötigen Rückenwind geben müssen“, monierte Co-Trainer Kristian Hamm nach der Partie, dass der TSV Altenholz nach dem schnellen Führungstor von Jakob Urbat (1.) nur noch eine Viertelstunde hatte überzeugen können. Denn nachdem Lasse Jensen Urbat den Ball maßgerecht serviert und dieser sein sechstes Saisontor erzielt hatte, verloren die Altenholzer mehr und mehr ihre Linie. „Die Lücke zwischen Abwehr und Angriff war häufig viel zu groß“, kritisierte Hamm und bemängelte die fehlende Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen.

Als dann auch noch Torsten Alter einen von Nico Quegwer verursachten Foulelfmeter zum 1:1 nutzte (18.), verlief der Rest der ersten Halbzeit endgültig zerfahren. Ciechowski und Hamm nutzten die Pause, indem sie ihr Team auf die gemachten Fehler hinwiesen und nachjustierten. „Das zahlte sich dann prompt aus“, durfte sich Hamm wie alle anderen Altenholzer nur zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff über das von Kevin Link erzielte 2:1 freuen (56.), das wieder mehr Ruhe in die TSV-Aktionen einkehren ließ.

In der Folgezeit versäumte es der TSV allerdings, Treffer nachzulegen. So traf unter anderem der eingewechselte Pierre-Didier Webessie nur die Latte (76.) und ließ damit die beste TSVA-Chance aus. Der Schuss wäre am Ende fast noch nach hinten losgegangen, doch hielt ein zweimal glänzend parierender Hüsnü Özdemir im Tor der Altenholzer den fünften dreifachen Punktgewinn dieser Saison fest. Nicht zu Unrecht sprach Hamm nach der Partie von einem Arbeitssieg seines Teams, das nun am kommenden Wochenende daheim auf den nächsten Aufsteiger trifft. Der bewegt sich im Gegensatz zum FC Reher/Puls aber am entgegengesetzten Ende der Tabelle und heißt TSB Flensburg – ein echter Prüfstein also für die Gelb-Schwarzen.