TSV Altenholz vs. Heikendorfer SV 0:1 (1. B-Jugend)

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. 1. Halbzeit pfui, 2. Halbzeit hui und doch 1:0 verloren!

Der TSV Altenholz von der ersten Minute an verunsichert, ohne Druck nach vorne und im Angriff hilflos. Wo waren die Spieler der letzten drei Wochen? Immer wieder steht die Abwehr um Tom Deubel und Marc Stock unter Druck. Was eins, zwei Mal noch glücklich verlief, das beendete Lino Schneeberg in der 19. Minute völlig verdient für die Gäste. Wiederum steht die Abwehr des TSV schlecht, ein langer Ball direkt durch die Mitte, Schneeberg auf und davon, trifft den Ball aber nicht richtig, direkt auf Keeper Finn Joachim, doch dieser lässt den Ball durch die Beine ins Tor rollen. Keine Körperspannung, schon drei Spielzüge weiter und so passiert`s!

Jetzt gingen die Köpfe runter und der Heikendorfer SV hätte durchaus höher führen können, aber nun zeigte Joachim im Tor der Altenholzer was wirklich in ihm steckt. Gleich dreimal rettet er in Weltklassemanier gegen die Schützen des HSV (21., 22. und 25. Min.).

Erst eine Ecke von Niko Dymek weckte die Altenholzer. Fast der Ausgleich, doch auf der Linie geklärt (33. Min.).

Halbzeit, drei Minuten zu früh, aber für die Altenholzer genau rechtzeitig.

In der Halbzeit muss Trainer Mario Korn wohl die richtigen Worte gefunden oder alle elf Spieler ausgewechselt haben. Es stand auf einmal eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz. Nicht wieder zu erkennen, zu dem leblosen Auftritt der ersten 40 Minuten.

Nach Wiederanpfiff spielt nur noch eine Mannschaft, der TSV. Chance um Chance wurde herausgespielt und vergeben (43., 45., 48., 52. und 57. Min.). Maurice Wagner, Marc Stock, Justus Leip, Jon Jessen und Tom Deubel vergeben beste Möglichkeiten.

Die Krönung in der 68. Minute, eine Freistoß lässt HSV-Keeper Hannes Pekrun nach vorne fallen, aber Jon Jessen schafft das Kunststück den Ball aus 20 Zentimetern nicht über die Linie zu drücken. Unfassbar!

Hätte Mario noch Haare, er hätte sie sich ausgerauft.

Die dann letzte 1000%-Chance vergibt Ricardo Bock in der zweiten Minute der Nachspielzeit, aber er schießt aus sieben Metern den Ball sechs Meter über das Tor und fast aus dem Stadion. Toll.

Wie beschönigt unser Edelfan Dietrich das Spiel „Pech gehabt, kein Glück“.

Ich sage Unvermögen!