Altenholz spielt immer wieder gern gegen SVHU (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 05.04.2016

Der SV Henstedt-Ulzburg bleibt einer der Lieblingsgegner des TSV Altenholz. Daran vermochte auch der Anfang vergangener Woche bei den Gastgebern vollzogene Trainerwechsel von Jens Martens auf Andreas Cornelsen nichts zu ändern: Mit 3:0 (3:0) gewann die Elf von Trainer Ulf Ciechowski und Kristian Hamm gegen einen mehr denn je stark vom Abstieg aus der Fußball-SH-Liga bedrohten Tabellen-14. und behielt damit zum fünften Mal in Folge die Oberhand.

Nach mehr als 13 Jahren mit Jens Martens erstmals unter neuer sportlicher Leitung antretend, hatte sich der SV Henstedt-Ulzburg viel vorgenommen gegen den TSV Altenholz, sah sich aber nach nur vier Minuten ausgehebelt: Julian Langnau mit seinem achten Saisontor (3.) und Niklas Bessert (4.) mit einem Eigentor im Anschluss an eine Flanke von Steffen Bruhn sollten die Einheimischen schwer schocken. „Gerade auswärts kann man von so einem Auftakt natürlich nur träumen“, freuten sich Ciechowski und Hamm unisono über diesen überaus gelungenen Start, der noch perfekter werden sollte. Noch keine Viertelstunde war gespielt, als Langnau erneut zuschlug. Wieder war es Bruhn gewesen, der den Ball per Eckstoß hoch in den Henstedter Strafraum gebracht hatte, wo sich Langnau in die Höhe schraubte und zur frühen Entscheidung einköpfte (14.).

Denn von diesem dritten Schlag binnen kürzester Zeit sollte sich der SVHU nicht mehr erholen. „Denen fiel nicht mehr viel ein“, sah Hamm eine nun souverän spielende Altenholzer Elf, die noch vor der Pause durch Kevin Link zum 4:0 hätte kommen können.

Im zweiten Abschnitt genügte den Altenholzern ein abgeklärter Auftritt, um auch weiterhin nicht in Gefahr zu geraten. In der Schlussphase kam noch einmal Leben in die Partie, als sich Henstedts Lasse Seidel nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte einhandelte (80.) und in der letzten Minute SVHU-Torhüter Marc Kassler den Altenholzer Pierre-Didier Webessie von den Beinen holte: Rot für Kassler und ein Strafstoß waren die Folge, doch mit dem scheiterte Bruhn an Abwehrspieler Tobias Höche, der den Platz zwischen den Pfosten eingenommen hatte. „Wir haben erst nach dem 0:3 angefangen, Fußball zu spielen“, bemängelte Henstedts neuer Trainer Cornelsen nach der Partie.