Altenholz müht sich weniger als erwartet (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 19.04.2016

Der TSV Altenholz bleibt eine Auswärtsmacht in der Fußball-SH-Liga: Nach Treffern von Julian Langnau (28.) und René Joswig (53.) bezwang der Tabellensiebte seinen Gastgeber Oldenburger SV mit 2:0 (1:0). Damit gewann das Team von Trainer Ulf Ciechowski und Kristian Hamm das sechste Auswärtsspiel in dieser Saison und landete zudem seinen fünften Sieg in Folge.

„Wir haben einen richtig guten Lauf“, freute sich Co-Trainer Hamm nach dem Schlusspfiff in Oldenburg, wo der TSVA auf den zweitbesten Angriff der Liga traf. „Doch unsere Viererkette mit Thore Ceynowa, Nico Quegwer, Paul-Eric Camps und Jan Patzel hat auch diesmal ganze Arbeit geleistet“, lobte Hamm seine Deckung. So bekam Torhüter Hüsnü Özdemir weitaus weniger zu tun als angenommen, zeigte sich im ersten Abschnitt gegen Björn Wölk und Rico Bork allerdings zweimal auf dem Posten.

Und auf der gegenüberliegenden Seite war einmal mehr auf Julian Langnau Verlass. Erneut bewies der mit nun zwölf Treffern erfolgreichste TSVA-Torschütze, dass Ciechowski und Hamm mit seiner Verpflichtung zu Saisonbeginn ein Volltreffer gelang. Nachdem Malte Ceynowa aus 18 Metern nur die Oldenburger Latte getroffen hatte, war Langnau zur Stelle, um zum 0:1 abzustauben (28.). „Ein Treffer, der uns zu diesem Zeitpunkt sehr gelegen kam“, kommentierte Kristian Hamm diesen Moment, dem der bereits im Hinspiel erfolgreiche René Joswig in der 52. Minute das 2:0 folgen ließ. Freigespielt von Jakob Urbat traf der flinke Außen, um später auch noch das 3:0 auf dem Fuß zu haben. Diesmal allerdings scheiterte er an OSV-Schlussmann Denis Crone.

Der 14. Saisonsieg des TSV Altenholz stellte somit einen erfolgreichen Auftakt in die englische Woche dar, in der es für die Gelb-Schwarzen am Mittwoch um 18.30 Uhr weitergeht. Die Aufgabe dürfte aber ungleich schwerer werden, denn Altenholzer Gastgeber ist der Tabellenzweite Eutin 08. Der liefert sich mit dem SV Eichede seit geraumer Zeit einen spannenden Zweikampf um den Titel, „darf sich aber auch nicht die geringste Blöße geben. Das könnte uns entgegen kommen“, sagt Kristian Hamm.