Statistik spricht für Altenholz (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 09.07.2016

Von „null auf hundert“ heißt es heute für den Fußball-Schleswig-Holstein-Ligisten TSV Altenholz. Seit knapp zwei Wochen wieder im Training, tritt die Mannschaft von Trainer Ulf Ciechowski und Kristian Hamm um 15 Uhr im Achtelfinale des SHFV-Lottopokals beim Ligakonkurrenten Oldenburger SV an. „Das ist quasi unser erstes Vorbereitungsspiel“, erklärt Hamm. Diesbezüglich ist der Gastgeber leicht im Vorteil, denn er bestritt Ende Juni seinen ersten Test und besiegte den Kreisligisten TSV Travemünde mit 1:0.

Nichtsdestotrotz wollen die Altenholzer natürlich ins Viertelfinale einziehen, lockt doch dann aller Wahrscheinlichkeit nach bereits am kommenden Mittwoch ein Heimspiel gegen Regionalliga-Aufsteiger SV Eichede. Glaubt man der Statistik, spricht heute alles für den Gast aus Altenholz, der in der abgelaufenen Saison zweimal die Oberhand über den letztjährigen SH-Liga-Aufsteiger behielt. Auf eigenem Platz schlug ein Treffer von René Joswig den OSV. Auch im Rückspiel am 16. April sollte Joswig treffen, als er die von Julian Langnau erzielte 1:0-Führung zum 2:0-Endstand ausbaute.

Seinerzeit stand allerdings noch eine völlig andere Altenholzer Elf auf dem Platz als heute: Spieler wie Hüsnü Özdemir, Jan Patzel und Jakob Urbat sowie die später eingewechselten Steffen Bruhn und Torge Nissen sind diesmal nicht mehr dabei, und es wäre schon ein beachtlicher Erfolg, gelänge der im Umbruch befindlichen TSVA-Elf der Einzug die die nächste Runde.