Letzter Test: GSC und TSVA trennen sich 2:2 (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 28.07.2016

Leistungsgerecht 2:2 (1:0) hieß es am Ende des für beide Seiten letzten Testspiels zwischen dem Fußball-Verbandsligisten Gettorfer SC und dem letztjährigen SH-Liganeunten TSV Altenholz, der wenige Tage zuvor beim Verbandsliga-Titelfavoriten Inter Türkspor Kiel mit 2:5 (0:4) verloren hatte.

Während GSC-Trainer Christian Schössler aufgrund einer langen Verletzungsliste zwangsläufig experimentieren und auf die Spieler der U 19 sowie der U 23 zurückgreifen musste, testete das TSVA-Trainerduo Ulf Ciechowski und Kristian Hamm vor dem Saisonstart beim VfR Neumünster am kommenden Sonntag freiwillig die eine und andere Variante. „Gerade im Hinblick auf Neumünster wollten wir uns noch einmal einen umfassenden Eindruck verschaffen“, so Hamm, dessen Team durch einen Treffer von Torben Dahsel ins Hintertreffen geriet. Während der Gettorfer Torjäger einen Lattenabpraller über die Linie drückte, hatte der Altenholzer Fabian Hunze auf der Gegenseite Pech, als er nur den Pfosten traf.

Gleich nach dem Wiederanpfiff erhöhte Daniel Hansen zunächst auf 2:0 für die unter anderem ohne Yannick Wolf und Boy Bröckler angetretenen Platzherren, bevor der eingewechselte Pierre-Didier Webessie mit einem an ihm selbst von Niklas Wolf verschuldeten Foulelfmeter sowie einem Kopfballtreffer den verdienten 2:2-Endstand markierte. „Trotz der langen Verletztenliste lief es bei uns ganz gut“, zeigte sich Schössler später ebenso zufrieden wie Hamm, der dieses Resultat allerdings ebenso wenig bewerten wollte wie das 2:5 bei Inter Türkspor.

„Auch dort haben wir Etliches ausprobiert und zum Beispiel ohne die Ceynowa-Brüder Thore und Malte begonnen“, lieferte er eine Erklärung für den 0:4-Pausenrückstand, den Samed Erol und Marc Zeller (3) herausgeschossen hatten. In dieser Phase der Partie befanden sich auf Seiten des Verbandsligisten nicht weniger als sechs Ex-Altenholzer auf dem Spielfeld. Nach dem Wechsel verkürzten Thore Ceynowa und Timo Kramer, bevor Erol zum 5:2-Endstand traf.