Siebte Schlappe für Altenholzer Rumpfelf (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 30.08.2016

Durchhalteparolen nach dem 0:3 beim TSB Flensburg

Mit einer Mannschaft, die in dieser Zusammensetzung noch nie zuvor auf dem Platz gestanden hatte und so in Zukunft wohl auch kaum noch einmal auflaufen wird, handelte sich Fußball-SH-Ligist TSV Altenholz im siebten Spiel seine siebte Niederlage ein. Die Ausfälle des Ceynowa-Duos Thore und Malte oder jene von Lasse Leinweber und Lasse Jensen waren für die Altenholzer bei ihrem 0:3 (0:2) beim TSB Flensburg nicht aufzufangen.

„Das war zu viel, das konnten wir nicht mehr kompensieren. Aber diejenigen, die heute auf dem Platz gestanden haben, haben alles versucht“, wollte TSVA-Trainer Kristian Hamm nichts beschönigen, stellte sich aber schützend vor seine Rumpfelf. In der war mit Jonas Schäfer ein A-Jugendlicher über die volle Distanz gegangen und waren die beiden zur zweiten Mannschaft gehörenden Maxim Fröhlich und Patrick Rosenau zu längeren Einsätzen gekommen.

Zudem hatte es dem Schlusslicht wieder einmal an Kaltschnäuzigkeit und Glück gefehlt. Wie in der 24. Minute, als Timo Kramer frei vor TSB-Keeper Thorsten Schütt auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte und es damit versäumte, das von Björn Lass markierte 1:0 (18.) auszugleichen. Nachdem dann Timo Carstensen (38.) zum 2:0 getroffen hatte, blieb dem TSV-Trainerduo
Ulf Ciechowski/Hamm in der Pause nicht anderes übrig, als ihre Truppe an deren gute Szenen im ersten Abschnitt zu erinnern. „Wir haben alles getan, um die Jungs wieder aufzurichten“, so Hamm, der dann aber das 0:3 von Eslin Kamuhanga (55.) sah.

Danach ließ es der TSB etwas ruhiger angehen, so dass die Altenholzer in der Folge sogar ein leichtes optisches Plus besaßen, sich aber nicht richtig durchzusetzen vermochten. „Zeitweise stimmten die Laufwege einfach nicht, was angesichts unserer Formation aber auch niemanden verwunderte“, analysierte Hamm, der sich aufgrund der großen Personalnot selbst auf dem Spielberichtsbogen wiederfand. Und sich anschließend in Durchhalteparolen übte: „Wir werden weiterhin alles daransetzen, um endlich den ersten Sieg einzufahren. Und abgeschenkt wird gar nichts.“