Ende einer langen Pause (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 04.03.2017

SH-Ligist TSV Altenholz macht gegen TSB erstes Spiel seit drei Monaten – „Extreme Aufgabe“

Drei Monate liegt es zurück, dass die Spieler des Fußball-SH-Ligisten TSV Altenholz ihr letztes Punktspiel bestritten und Spitzenreiter Eutin 08 ein 1:1 abknöpften. Eine lange Zeit, in der für Trainer Kristian Hamm die vordergründigen Aufgaben darin bestanden, seine Jungs körperlich, aber auch mental fit zu halten. „Das ist schon eine lange Strecke“, so Hamm, der sich freut, dass es nun endlich wieder losgehen soll. Nachdem die Partie gegen den VfR Neumünster vor einer Woche noch ausfiel, steht heute das Heimspiel gegen den TSB Flensburg auf dem Spielplan, das um 14 Uhr angepfiffen werden soll.

Dreimal standen sich beide Teams seit September 2015 gegenüber, einmal siegten die „Rumstädter“, zwei Begegnungen blieben ohne Gewinner – ein Altenholzer Sieg über den TSB steht also noch aus. „Damit wären die Vorzeichen ja klar“, gibt sich Hamm kämpferisch und will gleich in der ersten Begegnung auf einen „Dreier“ spielen. „Wenn wir noch etwas bewegen wollen, dann müssen jetzt Punkte her“, verdeutlicht er, dass von der ersten Minute alles dafür getan werden muss, dass es unter Umständen im kommenden Jahr doch noch in der Oberliga weitergehen wird.

„Das wird natürlich eine extrem harte Aufgabe, aber das gilt letztlich für alle unsere Spiele, weil wird jedes Mal bis an unsere Grenzen gehen werden müssen“, so Hamm, der in diesem Zusammenhang auf den zwei Wochen zurückliegenden Flensburger 5:1-Sieg beim TuS Hartenholm verweist. „Da haben unsere Gäste schon einmal gezeigt, was sie drauf haben“, warnt er.

Aber seine Elf blickt auf eine gelungene Testspielreihe von neun Begegnungen zurück, „in denen wir die Feinabstimmung gefunden haben“, hofft Hamm. Daher ist es ärgerlich, dass sich der zuletzt gut in Fahrt befindliche André Volkers im Training einen Kapselriss im Knöchel zuzog und vier Wochen lang ausfallen wird. Zudem fehlt Andy Watzlawczyk. „Aber ansonsten sind alle dabei und fiebern dem Anpfiff entgegen“, beschreibt Hamm die Aufbruchstimmung im gelb-schwarzen Lager.