Jetzt muss das Team liefern (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 11.03.2017

Altenholz will mit Sieg in Hartenholm weiter um Klassenerhalt mitspielen

Es geht um drei ganz wichtige Punkte, wenn Fußball-Schleswig-Holstein-Ligist TSV Altenholz am Sonntag um 15 Uhr als Tabellen-15. beim unmittelbar über ihm rangierenden TuS Hartenholm antritt, der das Hinspiel überraschend deutlich mit 4:1 für sich entschied.

„Wenn wir noch etwas bewegen und die Saison für uns zumindest spannend halten wollen, dann müssen wir in den kommenden beiden Begegnungen punkten“, bezieht TSVA-Trainer Kristian Hamm gleich die in einer Woche anstehende Begegnung gegen den TSV Kropp mit ein. Auch nach der 2:5-Niederlage gegen den TSB Flensburg vor einer Woche hat der TSV Altenholz unverändert den Klassenerhalt zum Ziel, muss dafür aber jetzt liefern. Und so meint Hamm, wenn er von „punkten“ spricht, nicht etwa ein Unentschieden, sondern fordert drei Zähler von seiner Elf. „Nur dann werden wir in Sachen Nichtabstieg noch mitreden können.“

Unter exakt diesen Voraussetzungen geht natürlich auch der Gastgeber in die Begegnung. Bei einer Niederlage wäre der aktuelle Drei-Punkte-Vorsprung auf den TSV Altenholz futsch und zumindest im Kampf um Platz 15 wäre alles wieder offen. Dabei haben die Altenholzer allerdings schon zwei Spiele mehr ausgetragen als der TuS Hartenholm. Der ist – wie sein Gast – gleichfalls ein „Flensburg-Geschädigter“: Vor drei Wochen traf die Elf von Trainer Sönke Pries auf eigenem Platz ebenfalls auf den TSB und fing sich genauso fünf Gegentreffer ein wie die Altenholzer. Daraus irgendwelche Rückschlüsse für die morgige Partie zu ziehen, lehnt Hamm ab. „Solche Quervergleiche bringen nichts“, wollen er und seine Mannschaft sich auf die eigenen Stärken konzentrieren.

Um den Fokus ausschließlich auf das Sonntagsspiel zu richten, bittet Hamm sein Team am Sonnabend um 10 Uhr nochmals zu einem leichten Abschlusstraining, wird dabei aber einige Spieler nicht begrüßen können. Denn gegen Hartenholm fallen neben dem nach seiner Roten Karte gesperrten Torhüter Jan Detlefsen ferner auch die angeschlagenen André Volkers, Mehmet Kaya, Emre Ünal und Patrick Rosenau sowie Andy Watzlawczyk (Studium) und Julian Langnau (privat) aus. „Die personelle Situation könnte besser sein“, so Hamm, der zumindest wieder auf Helge Stahl und Mats Möller zurückgreifen kann.