Glückwunsch 1. A-Jugend

Geschafft! Die A-Jugend des TSV Altenholz gewinnt das Auswärtsspiel bei der SG Dänischer Wohld mit 5:0 (1:0) und sichert sich damit die Meisterschaft in der Verbandsliga Nord. Damit verbunden ist der Aufstieg in die SH-Liga! Herzlichen Glückwunsch den Spielern und dem Trainer-/Betreuerteam um Coach Marcel Korn!

A-Jugend spielt um Aufstieg

Die 1. A-Jugend kann am kommenden Sonntag, 25.06.2017, den Meistertitel in der Verbandsliga Nord perfekt machen und in die SH-Liga aufsteigen! Dafür ist ein Sieg gegen die SG Dänischer Wohld erforderlich. Anstoß in Gettorf ist um 14:00 Uhr!

MIT DEM BUS NACH GETTORF
Um die Fans zum Spiel zu bekommen, hat sich das Team von Trainer Marcel Korn etwas einfallen lassen. Um 13:30 Uhr startet am Gemeindezentrum in Altenholz-Klausdorf ein Bus, der die Fans kostenfrei nach Gettorf und wieder zurück bringen wird. Für die Versorgung mit kostenfreien Getränken ist ebenfalls gesorgt. AUF NACH GETTORF und die A-Jugend zum Aufstieg pushen!!!

Ü40 zum Pokal nach Osterrönfeld

Die Altliga der SG Altenholz/Felm nimmt am kommenden Freitag, 9. Juni 2017 am Pokalturnier der Ü40 in Osterrönfeld teil. Dort trifft das Team auf Grün-Weiß Todenbüttel, den Büdelsdorfer TSV und Gastgeber Osterrönfelder TSV. Die Spielzeit beträgt jeweils 30 Minuten. Beginn ist um 18:30 Uhr.
Ein Bus fährt um 17:00 Uhr ab dem Gemeindezentrum Altenholz-Klausdorf nach Osterrönfeld. Fans und Freunde können für einen Beitrag von 8 EUR dabei sein!

Das Ziel: Abschied mit Anstand (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 13.05.2017

TSV Altenholz will mit vernünftiger Leistung gegen Todesfelde in die Landesliga absteigen

Alle für den TSV Altenholz relevanten Entscheidungen sind spätestens am vergangenen Wochenende gefallen – der Fußball-Schleswig-Holstein-Ligist ist in der kommenden Saison „nur“ noch zweitklassig, der Abstieg in die zweigeteilte Landesliga besiegelt. Dennoch – wirklich lange Gesichter findet man dieser Tage nicht in der Kieler Randgemeinde, denn der Abstieg deutete sich bereits vor Monaten an. „Es dürfte niemanden überraschen, dass wir jetzt absteigen, auch wenn phasenweise zumindest kurzfristig noch Hoffnung bestanden hat“, sagt Trainer Kristian Hamm, für den die Vorbereitung auf die neue Spielzeit genau am Sonnabend (14 Uhr) beginnt.

Im letzten Heimspiel dieser Saison treffen die Gelb-Schwarzen auf den SV Todesfelde, der diese Serie ebenfalls vorzeitig abhaken darf. Die Mannschaft von Trainer Sascha Sievers hat ihr Soll erfüllt und sich sicher für die neue Oberliga qualifiziert, kann es in Altenholz also vergleichsweise gelassen angehen lassen. Hiervon dürfte am vergangenen Mittwoch bereits der PSV Neumünster profitiert haben, der die Todesfelder mit 6:3 besiegte und damit immer noch von der Oberliga träumen darf.

Doch auch wenn der Abstieg für sie beschlossene Sache ist, so verfolgen Hamm und seine Elf nach wie vor ein bereits vor Wochen ausgegebenes Ziel: „Wenn wir schon absteigen müssen, dann aber nicht auf einem Regelabstiegsplatz. Es ist zwar nur ein schwacher Trost, aber als Tabellenvierzehnter könnten wir uns als Strukturreformopfer betrachten“, sagt der TSV-Coach und zeigt sich trotz des Ganges in die Landesliga ebenso humorvoll wie kreativ bei der Suche nach einem Synonym für „Absteiger“.

Daneben hat der TSV Altenholz natürlich auch den Ehrgeiz, sich mit einer vernünftigen Leistung und einem annehmbaren Ergebnis von seinem Publikum zu verabschieden. „Wir werden nichts abschenken, sondern uns noch mal voll in die Aufgabe hineinknien“, verspricht Hamm, der neben einer Hand voll Langzeitverletzter mit Julian Langnau auch den Torschützen des vergangenen Wochenendes ersetzen muss.

Sein letztes SH-Ligaspiel bestreitet der TSVA dann bei der TSG Concordia Schönkirchen, die ihn in die Landesliga begleiten wird. Auf Wunsch der Concorden wurde diese Begegnung auf den kommenden Mittwoch, 17. Mai, 18.30 Uhr, vorverlegt.

Hat TSVA eine Chance beim Angstgegner? (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 06.05.2017

Die Welt des TSV Altenholz wäre sicherlich in Ordnung, und selbst der Letzte würde noch an den Verbleib in der Fußball-SH-Liga bzw. in der kommenden Oberliga glauben, hieße der Gegner heute (14 Uhr) nicht Flensburg 08. Ausgerechnet im drittletzten Saisonspiel, zu einem Zeitpunkt, an dem immer noch ein Fünkchen Hoffnungen glimmt, verschlägt es die Altenholzer in die „Rumstadt“ zu einem ihrer Angstgegner.

Es ist diese verheerende Bilanz der vergangenen Jahre, die den Tabellen-15. wie in allen Begegnungen zuvor auch als krassen Außenseiter nach Flensburg reisen lässt. Zwar riss die Elf von Trainer Thorsten Böker zuletzt auch nicht wirklich Bäume aus, doch geht es gegen den TSV Altenholz, laufen die Fördestädter immer zu besonderer Form auf. Da gibt es dann gern auch schon einmal vier, sechs oder – wie im schlimmsten Fall – acht Gegentore. „Als Favorit kann man uns wirklich nicht bezeichnen“, scherzt TSV-Trainer Kristian Hamm, der dennoch etwas entdeckt hat, das ihm vor der heutigen Begegnung Mut und Zuversicht einflößt: „In der Rückrundentabelle stehen wir vor Flensburg 08“, hat er ausgemacht und führt das auf die gute Entwicklung zurück, die seine Spieler in den vergangenen Monaten genommen haben.

Und auch wenn ihm heute der beruflich verhinderte Andy Watzlawczyk und – das ist noch viel schlimmer – Abwehrchef Thore Ceynowa aufgrund einer Oberschenkelzerrung fehlen, fährt der Rückrunden-Achte guter Dinge zum Rückrunden-Zwölften. „Wir wollen aus Flensburg etwas Zählbares mitbringen“, versichert Kristian Hamm. Das wäre übrigens das erste Mal seit dem 13. April 2014, als es für den TSV Altenholz in Flensburg zu einem 1:1 reichte. Es ist übrigens das letzte Mal, dass sich beide Seiten in dieser Form gegenüber stehen, und das unabhängig von der Zukunft des TSV Altenholz. In der neuen Spielzeit nämlich werden Regionalligist ETSV Weiche Flensburg und Flensburg 08 nach der Fusion als ein Team auflaufen.

TSV Altenholz in allen Belangen unterlegen (Liga)

Kieler Nachrichten, 25.04.2017

Für den TSV Altenholz rückt der Klassenerhalt in der SH-Liga in immer weitere Ferne. Bei noch vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nach der 0:5-Pleite beim Tabellenzweiten Holstein Kiel II mittlerweile neun Punkte.

„Wir waren in allen Belangen unterlegen – fußballerisch und kämpferisch. Holstein hat unsere Schwachstellen schonungslos aufgedeckt“, konstatierte TSVA-Coach Kristian Hamm nach der dritten Niederlage in Folge. Hamm musste bei den Jungstörchen auf seinen besten Angreifer Jannis Sändker (sieben Saisontore) verzichten, doch das fiel kaum ins Gewicht. Zu drückend war die Überlegenheit der Gastgeber, die sich in der ersten Halbzeit sechs Großchancen erspielten. „Abrahamyan und Acer konnten sich immer wieder frei in der gefährlichen Zone bewegen. Da haben wir keinen Zugriff bekommen“, erklärte der 34-jährige Coach.

Narek Abrahamyan war es auch, der den starken Altenholzer Keeper Jan Detlefsen mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 überwand (8.). Immer wieder stand Detlefsen im Blickpunkt: War er bei einem Barendt-Fallrückzieher, der gegen den Pfosten klatschte (6.) noch mit dem Glück im Bunde, parierte der 27-jährige Torwart gegen die freistehenden Barendt (15.) und Borchardt (40.) glänzend. Thies Borchardts Abstaubertor zum 2:0 (21.) konnte er indes nicht verhindern. Zur Halbzeit reagierte Hamm und stellte von Dreier- auf Viererkette um. Doch den Wirkungstreffer setzten die Hausherren, als Abrahamyan nach hohem Ballgewinn auf 3:0 (53.) erhöhte. „Individuelle Fehler, von denen wir heute zu viele gemacht haben, wurden von Holstein gnadenlos bestraft“, haderte Hamm, dessen Elf in der zweiten Hälfte gegen nachlassende Jungstörche immerhin nicht mehr unter Dauerbeschuss stand.

Erst in der Schlussphase schraubten Alban Jasari (88.) nach starkem Sololauf und Timo Barendt per Foulelfmeter (90.) das Ergebnis auf 5:0. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Unser gute Gesamtentwicklung der Rückrunde hat eine leichte Delle genommen. Das wird uns jedoch auf unserem Weg nicht beeinträchtigen. Positives können wir aus dem Spiel jedoch nicht mitnehmen“, bilanzierte Hamm mit Blick auf die restlichen vier SH-Liga-Spiele des TSV Altenholz.

jpw

Projensdorf ein gutes Pflaster? (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 22.04.2017

TSV Altenholz hofft auf ein Remis beim Favoriten Holstein Kiel II

Noch nie in der Geschichte des Kräftevergleichs zwischen den Fußball-SH-Ligisten TSV Altenholz und Holstein Kiel II verließen die Altenholzer den Platz als Sieger. Neunmal standen sich beide Teams seit 2012 gegenüber, siebenmal siegten die Kieler, zwei Begegnungen endeten mit einem Unentschieden. Am Sonntag (14 Uhr) kommt es in Projensdorf zu einer weiteren Auseinandersetzung, und es dürfte sich nur schwerlich jemand finden, der auf ein Ende der „schwarzen“ Altenholzer Serie setzen würde. Zu weit auseinander klaffen die Leistungskurven beider Kontrahenten. Auch wenn die Kieler nach der Winterpause längst nicht immer zu überzeugen vermochten, gelten sie dennoch als klarer Favorit.

Würde TSV-Coach Kristian Hamm auf seine Mannschaft wetten? „Da mir als Trainer vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband aus ein Wettverbot auferlegt ist, stellt sich diese Frage für mich nicht“, zieht er sich diplomatisch aus der Affäre, schiebt aber natürlich den Gastgebern die Favoritenlast zu. „Wenn der Tabellenzweite auf einen Gegner aus dem Tabellenkeller trifft, dann sind die Karten wohl klar verteilt.“

Was auch auf die unterschiedliche Zielsetzung beider Teams zutrifft: Während sich die Kieler noch einmal strecken müssen, um hinter Spitzenreiter Eutin 08 am Ende die Vizemeisterschaft feiern zu können (der VfR Neumünster rückte ihnen in der vergangenen Woche durch drei Siege in Serie sehr nah auf die Pelle), will der TSV Altenholz nach wie vor zumindest nicht als Regelabsteiger die Klasse verlassen müssen. Und nach wie vor besteht natürlich auch weiterhin die Chance, vielleicht doch noch Tabellenzwölfter zu werden. „Hierfür müssen zwar einige Faktoren zusammenspielen, aber solange die rechnerische Möglichkeit da ist, werden wir alles geben“, verspricht Hamm, der bis auf den im Urlaub befindlichen Emre Ünal sowie einige Langzeitverletzte erstmals seit Wochen ein komplettes Aufgebot beieinander hat.

Und so hofft das Altenholzer Umfeld, dass es für ihr Team morgen vielleicht zu einem Ergebnis wie im August 2013 oder im gleichen Monat des Jahres 2015 reicht, als der TSV Altenholz jeweils ein 2:2 gegen den ansonsten stets übermächtigen Gegner errang. Übrigens: Beide Punkte wurden in Projensdorf gewonnen. Ein gutes Omen also?

Zwei Niederlagen in 48 Stunden (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 19.04.2017

Ärgerlichem 1:3 gegen Oldenburg folgte für TSV Altenholz ein 1:2 gegen VfR Neumünster

Nachdem er aus seinen letzten vier Begegnungen neun Punkte geholt hatte, wollte Fußball-Schleswig-Holstein-Ligist TSV Altenholz über Ostern zum ganz großen Schlag ausholen: Sechs Zähler waren zu vergeben, der zwölfte Tabellenplatz und damit unter Umständen der Klassenerhalt lockte. Doch aus dem großen Befreiungsschlag sollte nichts werden, denn einer Niederlage am Ostersonnabend gegen den Oldenburger SV (1:3) ließ die Elf von Trainer Kristian Hamm zwei Tage später ein 1:2 gegen den VfR Neumünster folgen.

Kam die Niederlage gegen den Tabellendritten nicht wirklich überraschend, war hingegen jene gegen Oldenburg nicht eingeplant und in ihrer Entstehung ärgerlich.

Gegen einen tief stehenden Gast hatte zunächst Finn Hanke einen Foul- und später Lars Schomaker unglücklich einen Handelfmeter verursacht: Beide Strafstöße verwandelte Oldenburgs Bennet Dumke (29., 52.) zu einer 2:0-Führung für die Gäste. Als dann Jan Patzel zum Anschluss traf (81.), war es zu spät, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Vielmehr glückte Daniel Junge sogar noch das 3:1 (87.). „In kämpferischer Hinsicht kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber wir haben wieder einmal zu viele Chancen versiebt“, ärgerte sich Hamm.

Zwei Tage später hielt der TSV Altenholz gegen den VfR Neumünster gut mit, allerdings bestritt der Gast auch sein viertes Spiel innerhalb von acht Tagen. „Sie gingen schon ein wenig auf dem Zahnfleisch“ räumte Hamm später ein. So hielt sich der Tabellendritte geduldig zurück, um dann gleich seine erste richtige Möglichkeit zu nutzen und durch Ugur Dagli (33.) zu treffen. Die Entscheidung fiel nach einer Stunde, als ein langer Pass den Neumünsteraner Aladji Barrie ereichte, dessen Schuss von Thore Ceynowa unhaltbar für Jan Detlefsen im TSV-Tor mit der Hand zum 0:2 abgefälscht wurde. „Wäre der Ball nicht reingegangen, hätte es Elfmeter gegeben“, tröstete sich Hamm, der aber noch einmal Hoffnung schöpfte, als Julian Langnau zwei Minuten später nach Zuspiel von Andy Watzlawczyk ins kurze Eck traf.

In der Folgezeit entwickelte der TSV Altenholz noch einmal viel Druck, doch Yilmaz Caglar im VfR-Kasten erwies sich als ein echter Könner und ließ die Altenholzer einige Male scheitern. „Wir haben heute nicht gebolzt, sondern gute spielerische Ansätze gezeigt. Insgesamt ist es nicht mehr der TSV Altenholz der Hinrunde, das war heute deutlich zu sehen“, konstatierte Hamm, auch wenn seine Elf binnen 48 Stunden zweimal ohne Punkte geblieben war.

Die neue Bescheidenheit (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 11.04.2017

TSV Altenholz siegt erneut, denkt in Sachen Oberliga jedoch „weiter von Spiel zu Spiel“

Die Anhänger des TSV Altenholz gehen weiter durch ein Wechselbad der Gefühle und der Hoffnungen: An zwei Siege in Folge, die im TSV-Lager Spekulationen auf den vielleicht doch noch möglichen Klassenerhalt nach sich ziehen, schloss sich ein deutliches 1:5 beim NTSV Strand 08 an. Ernüchterung kehrte ein, wurde aber jetzt von einem neuen Hoffnungsschimmer abgelöst: Mit 2:1(0:0) bezwang die Elf von Trainer Kristian Hamm den PSV Neumünster, verließ damit erstmals seit Monaten die Regelabstiegsplätze und darf nun bei sieben noch ausstehenden Spielen doch noch einmal von der Oberliga träumen. „Bei aller Freude über unseren dritten Sieg innerhalb von vier Wochenenden bleibt es dabei: Wir denken weiter von Spiel zu Spiel“, wird Hamm nicht müde, fast schon gebetsmühlenartig die vor einiger Zeit ausgegebene Parole zu wiederholen, mit der er ganz offenbar den Nerv seiner Spieler getroffen hat.

Denn seither spielt sein Team selbstbewusster, abgeklärter und sicherer und fährt zudem Punkte ein. Die drei jüngsten Zähler sind selbst nach der Ansicht von Gästetrainer Danilo Blank vollkommen verdient: „Wir hätten zwar in der Schlussphase noch das 2:2 machen können, aber das wäre dem Verlauf dann doch nicht gerecht geworden“, spielte er auf eine Szene in der Schlussphase an. Marc Barck, in der 84. Minute Schütze des Neumünsteraner Anschlusstores, hatte sich eine prima Kopfballgelegenheit eröffnet. Doch die war vom guten Jan Detlefsen im TSVA-Kasten pariert worden.

Blank lag richtig mit seiner Analyse, denn nach einer schwächeren ersten Hälfte war die zweite durchweg an den TSV Altenholz gegangen, der durch Jannis Sändker den Pfosten getroffen hatte (46.). Danach machte es der TSV-Angreifer besser, als er nach gut einer Stunde mit einem Doppelschlag (60., 65.) die 2:0-Führung für seine Farben markierte. „Wenn es heute überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann diesen: Wir hätten diesen Sieg früher eintüten müssen“, verwies Hamm auf einige gute Chancen, von denen Kapitän Lasse Jensen die beste ausließ. Nach 77 Minuten scheiterte er mit einem an René Joswig verschuldeten Foulelfmeter an PSV-Keeper Philipp Reinhold.

Daraufhin geschah das, was in solchen Fällen oft passiert: Barck verkürzte und brachte damit noch einmal Stimmung in die Partie. „Dabei hätten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich mit 0:3 oder gar 0:4 hinten liegen müssen“, wunderte sich Blank und gestand ein, dass ein Punktgewinn für den PSV ein sehr schmeichelhafter gewesen wäre.

Rückschlag für den TSV Altenholz (Liga)

Von Jürgen Griese, Kieler Nachrichten, 04.04.2017

Fußball-SH-Ligist bringt Strand 08 beim 1:5 durch individuelle Fehler ins Rollen

Aus dem dritten „Dreier“ in Folge sollte nichts werden: Nach Siegen über den TSV Kropp und den Heider SV erlitt der gerade noch im Aufwind befindliche TSV Altenholz einen Rückschlag, indem er seinem Gastgeber NTSV Strand 08 mit 1:5 (0:1) unterlag. Bis zur Pause hatte es noch gut ausgesehen für den Abstiegskandidaten, denn durch ein diszipliniertes Spiel hatte er es dem Tabellensechsten der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga schwer gemacht.

„Wir hätten sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeit gehen können“, trauerte TSV-Trainer Kristian Hamm später zwei vergebenen Großchancen von Jannes Sändker und Julian Langnau nach, die nacheinander am Strander Keeper Kai Erschens scheitern sollten. Wie schon gegen den Heider SV, setzte der TSV Altenholz auch in Timmendorf auf eine sicher stehende Abwehr, ohne dabei die eigene Offensive zu vernachlässigen. So fiel es dem Favoriten schwer, sich selbst gefährlich in Szene zu setzen. Erst ein Schnitzer von Sändker sollte unmittelbar vor dem Pausenpfiff zum für die Einheimischen erlösenden 1:0 führen (43.), das Marco Pajonk erzielte.

Unverändert auf ihre Zweikampfstärke setzend, kamen die Altenholzer trotz des Rückstands frohen Mutes wieder aus der Kabine, fingen sich aber bald nach dem Wiederanpfiff abermals durch Pajonk das 0:2 ein (54.) – diesmal hatte Schlussmann Jan Detlefsen zu lange mit dem Herauslaufen gewartet und es dem Schützen leicht gemacht. „Danach passierte das, was wir eigentlich verhindern wollten: Strand bekam plötzlich Spaß am Spiel. Und dann hältst du einen Gegner solcher Qualität nicht mehr auf“, folgte nun das, was Hamm im Vorfeld befürchtet hatte. Der NTSV Strand 08 kam ins Rollen, wurde durch ein unglückliches Eigentor von Nico Quegwer begünstigt (74.) und traf durch einen von Pajonk verwandelten Foulelfmeter (79.) sowie Lars Gödeke (82.) zwei weitere Male. Danach glückte dem eingewechselten Emre Ünal zumindest das verdiente Altenholzer Ehrentor (85.).

„Schade, dass es wieder fünf Gegentore geworden sind. Die täuschen ein wenig über unsere gute erste Halbzeit hinweg“, fasste Kristian Hamm das 26. Saisonspiel das TSV Altenholz zusammen.

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Die obige Übersicht enthält die Spiele der 1., 2. und 3. Herren sowie der 1. A- und 1. B-Jugend. Die Spiele der weiteren Mannschaften finden Sie unter Vereinsspielplan oder auf der Seite der jeweiligen Mannschaft.

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